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Förderung von Biomasse: Pellet, Hackschnitzel, Scheitholzvergaserkessel

Heizen mit nachwachsenden Rohstoffen in Form von Pellets ist sicher, sauber, sparsam und vor allem umweltschonend. Pellets bestehen aus naturbelassenem Restholz – aus getrockneten und gepressten Sägespänen und Sägemehl, das bei der Holzverarbeitung anfällt. Das Heizen mit Pellets verläuft CO₂-neutral. Das bedeutet, dass beim Heizen mit Holz nur die Menge an CO₂ freigegeben wird, die der Baum während seines Wachstums aufgenommen hat.

Um die Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmebereich auszubauen werden effiziente und emissionsarme Biomasseanlagen mit einer Vielzahl an Investitionszuschüssen gefördert.

 

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, kurz BAFA, bezuschusst diese Form des Heizens unter bestimmten Voraussetzungen mit finanziellen Mitteln des Marktanreizprogramms (MAP), die nicht zurückgezahlt werden müssen. Gefördert werden allerdings nur Pelletkessel mit und ohne Pufferspeicher, Pelleteinzelöfen mit Wassertasche und Kombinationsöfen, die mit Holzpellets, Scheitholz oder Hackschnitzeln befüllt werden können. In Bezug auf Staub- und Kohlenmonoxid-Emissionen dürfen gewisse Maximalwerte (max. 20mg/m3 und max. 200mg/m3) nicht überschritten werden. Von der staatlichen Förderung ausgeschlossen sind hingegen Pelletheizungen in Gebäuden (Neubauten), in denen die Erstinstallation einer Heizungsanlage erfolgt, sowie luftgeführte Pelletöfen. Ausgenommen sind Anlagen, die mit Anlagenteilen ausgerüstet sind, welche einen Abscheidegrad von mindestens 50 Prozent erreichen. Diese werden im Rahmen der Innovationsförderung gefördert.

 

Neben dieser Basisförderung gibt es noch verschiedene Bonusmodelle, die für eine Pelletheizung zusätzlich beantragt werden können. Hierzu gehört der Kombinationsbonus, wenn die Pelletheizung mit anderen erneuerbaren Energiesystemen gekoppelt wird oder der Energieeffizienzbonus für besonders effiziente Pelletheizsysteme. Auch ein Innovationsbonus kann gewährt werden, wenn die Anlage (bis 100 kW, mit Ausnahme luftgeführter Pelletöfen) mit speziellen Maßnahmen ausgestattet ist, um die Emissionen zu senken und die Effizienz zu steigern. Allerdings muss der Antrag vor dem Abschluss eines Liefervertrages erfolgen!

 

Eine vollständige Übersicht der BAFA-Förderung finden Sie auf der BAFA-Webseite oder der nachfolgenden Tabellenübersicht.

 

 

Förderübersicht Biomasse


Seit dem 1. Januar 2016 wird mit dem Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) zudem ein Tilgungszuschuss in Höhe von 12,5 Prozent auf den Austausch ineffizienter Heizungsanlagen durch effiziente Anlagen in Verbindung mit einer optimierten Einstellung gewährt. Eine Antragstellung ist seit dem 1. April 2016 möglich.

 

Die Förderung von Pelletheizungen durch die Kfw-Bank wird in der Regel durch zinsgünstige Kredite oder geldliche Zuschüsse gewährt. Sie sind im Rahmen der Programme „Energieeffizient bauen“, „Energieeffizent sanieren“ oder „Wohnraum modernisieren“ kategorisiert. Die Höhe des Zuschusses ist abhängig davon, ob und welchen energetischen Standard ihre Immobilie nach der Modernisierung erreicht. Im Gegensatz zur BAFA fördert die KfW-Bank auch die Installation einer Pelletheizung in Neubauten. Ist die Pelletheizung Teil einer umfassenden Sanierung, kann die KfW-Förderung mit einer BAFA-Förderung kombiniert werden (Ergänzungskredit – Programm 167).

Folgende Programme sind möglich:

-          167: „Energieeffizient Sanieren - Ergänzungskredit" (Infos)

-          430: „Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss“ (Infos)

-          151: „Energieeffizient Sanieren – Einzelmaßnahmen“ (Infos)  

-          153: „Energieeffizient Bauen“ – für Neubauten (Infos)

 

Informationen zu den konkreten Fördermöglichkeiten finden Sie unter: www.kfw.de.

 

Wiebe Heiztechnik

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54550 Daun-Steinborn

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